Quality & Compliance

Qualität ist die Basis unseres Unternehmens. Bereits 1997 führte setral® ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 ein. Viele andere Maßnahmen im Bereich Qualität folgten. Diese finden Sie hier in der Übersicht.

Für uns bedeutet Qualität auch das Bewusstsein für unsere Rolle und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt und natürlich unseren Partnern. Das Unternehmen setral® fühlt sich seinen Anspruchsgruppen verpflichtet und behält die Tragweite seiner Handlungen im Auge. Deswegen ist Compliance ein integraler Bestandteil unserer Qualitätsphilosophie.

 

 

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015

Es ist unser Ziel, nur solche Produkte zu entwickeln, herzustellen und zu liefern, die den Anforderungen des Marktes voll entsprechen.

Wir fühlen uns in höchstem Maße verpflichtet, den Stand der Technik nicht nur in unseren Forschungslabors zu nutzen, sondern diesen Qualitätsstandard den Kunden aller setral®- Produkte zuverlässig zu garantieren. Bereits 1997 führte die Geschäftsleitung daher ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 ein und stattete es mit allen erforderlichen Ressourcen und Kompetenzen aus.

Seitdem wurde das Qualitätsmanagementsystem aktiv gelebt, kontinuierlich optimiert und ständig den Erfordernissen an ein prozessorientiertes System angepasst. So sind wir auch heute erfolgreich nach der neuesten DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. 

Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001:2015

Zu unseren Gründungsprinzipien gehörte es, von Beginn an einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. 

Nachhaltiges Wirtschaften ist nicht nur ein Gebot der Vernunft, sondern unsere Verantwortung für die Zukunft. Eine vorausschauende, freiwillige und systematische Einbeziehung aller relevanten Umweltaspekte in unsere unternehmenspolitischen Entscheidungen hat für uns nicht nur einen ideellen, sondern infolge der Schonung begrenzter Ressourcen auch einen materiellen Wert.

Von diesem Gewinn profitieren wir und unsere Kunden. Unser Umweltmanagement erfüllt die aktuellen Anforderungen der DIN EN ISO 14001:2015 und wird darüber hinaus kontinuierlich optimiert, um den Anforderungen von morgen schon heute gerecht zu werden. 

setral® ist stolz darauf, sagen zu können: „Unsere Investitionen stehen für eine nachhaltige Zukunft".

Zertifizierter Hygienestandard für Lebensmittelschmierstoffe: DIN EN ISO 21469

setral® ist DIN EN ISO 21469 zertifiziert. Diese Norm legt Hygieneanforderungen für die Formulierung, Herstellung, Verwendung und den Umgang mit Schmierstoffen fest, die während der Produktion von z.B. Lebensmitteln unvorhersehbar in Kontakt kommen können.

Bei der Produktion von Lebensmitteln, Getränken, Tabakerzeugnissen, Tierfutter und Pharmazieartikeln sowie deren Verpackungen kann ein unbeabsichtigter Kontakt zwischen Produkt und Schmierstoff nicht immer vollständig ausgeschlossen werden. Überall dort wo Querkontaminationen theoretisch möglich sind, ist es zwingend Voraussetzung, einen für den Gebrauch zugelassenen Schmierstoff einzusetzen.

Die von der NSF oder QMS International vergebene Zertifizierung bezieht sich auf die „Sicherheit von Maschinen - Schmierstoffe mit nicht vorhersehbaren Produktkontakt- Hygieneanforderungen" und ist der international anerkannte Standard für die Herstellung von H1-Schmierstoffen. Die Norm DIN EN ISO 21469:2006 beschreibt die signifikanten Gefährdungen und fordert eine grundlegende Strategie des Herstellers von Spezialschmierstoffen für die Auswahl der hygienebezogenen Maßnahmen. Als Basis für die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen dient eine Risikobeurteilung. Jährliche Vor-Ort-Audits gewährleisten eine unabhängige Verifizierung der Hygienestrategien und die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen in der Produktion von H1-Schmierstoffen.


H1-Schmierstoffe: NSF & InS

Seit 1969 entwickelt, produziert und vertreibt die setral® weltweit Spezialschmierstoffe für verschiedenste industrielle Anwendungen. Heute gehört das nach der ISO 9001, 14001 und seit neuestem auch nach der ISO 21469 zertifizierte Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern für H1-registrierte Spezialschmierstoffe. Die setral® hat mehr als 100 H1 und H1 konforme Schmierstoffe in den unterschiedlichsten Schmierstoffgebinden im Programm und liefert diese weltweit an renommierte Kunden aus der Lebensmittel-, Getränke-, und Verpackungsindustrie. Diese schätzen vor allem die Kompetenz und Verlässlichkeit in Qualität und Liefertreue ihres Schmierstoffpartners. setral® unterstützt und berät ihre Partner aus der Lebensmittelindustrie aktiv im Rahmen der Umsetzung ihrer HACCP Strategie und entwickelt im Bedarfsfall auch kundenindividuelle H1-Schmierstoffe.

International gesehen gibt es keine einheitliche Regelung. Jedoch hat sich im Schmierstoffbereich vor allem der H1 Standard als weltweit anerkannter Standard für Schmierstoffe weitestgehend etabliert. Dieser wurde ursprünglich von der USDA (U.S. Department of Agriculture) in den 60er Jahren in den U.S.A. definiert. Institutionen wie die NSF oder InS registrieren Schmierstoffe nach diesem Standard. H1 registrierte Schmierstoffe sind an CCPs (critical control points) einzusetzen. Als CCP werden in der HACCP (hazard analysis and critical control points) die Schmierstellen betrachtet, die oberhalb oder seitlich der Lebensmittellinie liegen und Schmierstellen unterhalb der Lebensmittellinie, die unter Druck stehen. Inzwischen definieren viele Produzenten der Lebensmittelindustrie und anderer relevanter Industrien alle Schmierstellen als CCP, um eine Kontamination von nicht-H1-Schmierstoffen mit H1-Schmierstoffen auszuschließen.

Koscher und Halal zertifizierte Schmierstoffe

Die Produktpalette von setral® umfasst eine Reihe von Lebensmittelschmierstoffen, die Kosher- und Halalzertifiziert sind. Weltweit finden in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie auch die Speisegesetze jüdischer und muslimischer Bevölkerung Beachtung. Nicht nur die Lebensmittel und Getränke selbst unterliegen den jeweils strengen Regeln, sondern auch die Produktion und die Umgebung, in der produziert und gelagert wird. Insbesondere bei der Produktion von koscheren Lebensmitteln, die mit den jüdischen Speisegesetzen konform gehen, und von Halal-Lebensmitteln, die mit den islamischen Speisegesetzen konform gehen, ist auf die Auswahl des jeweils richtigen Spezialschmierstoffes zu achten. Um tatsächlich konforme Lebensmittel herzustellen reicht hier eine bloße H1 Zertifizierung in der Regel nicht aus. Um entsprechende Konformität zu gewährleisten werden in der Produktion jeweils koscher und halal zertifizierte H1-Schmierstoffe eingesetzt.

 

Blauer Engel als Auszeichnung für besonders umweltbewusste Produkte

Der Blaue Engel wird nur an Produkte vergeben, die besonders umweltschonend sind. setral® ist stolz darauf den Blauen Engel bei ausgewählten Produkten verwenden zu dürfen. Die Zerbrechlichkeit des terrestrischen und aquatischen Lebensraums stellt die Schmierstoffindustrie vor die Herausforderung umweltfreundliche, schadstoffarme und biologisch abbaubare Schmierstoffe, sogenannte „environmentally acceptable lubricants“ (EAL), zu entwickeln Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen.

 

Das setral® REACh-Statement

Seit Jahren setzten wir uns aktiv für einen verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien und der Umwelt ein, für eine sichere Herstellung unserer Produkte und eine gefahrlose Verwendung dieser Produkte durch unsere Kunden.

EG-Verordnung Nr. 1907/2006 - REACh, das steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien) zentralisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit und ist am 01. Juni 2007 in Kraft getreten. Nach REACh-Verordnung sind Stoffe, die in Mengen von mehr als 1 Tonne pro Jahr hergestellt oder importiert werden, registrierungspflichtig. Das gilt sowohl für Stoffe als solche, als auch für Stoffe in Gemischen und für Stoffe, die aus Erzeugnissen freigesetzt werden können.

Die setral® Chemie GmbH hat die notwendigen Schritte in die Wege geleitet, um die zukünftige Verfügbarkeit der von setral® hergestellten Produkte sicher zu stellen. Dazu zählt selbstverständlich auch die Vorregistrierung bzw. Registrierung der von uns selbst erzeugten oder zugekauften Rohstoffe. Mit dem Stichtag 01.12.2008 waren alle Rohstoffe (u.a. Verdicker), die bei der setral® hergestellt werden oder hergestellt werden könnten, vorregistriert. Bei den von uns auf den Markt gebrachten Produkten handelt es sich definitionsgemäß um „Zubereitungen“, die nicht bei der Chemikalienagentur in Helsinki (ECHA) registriert werden müssen. Anmeldepflichtig sind dagegen Stoffe, die für die Zubereitung einiger unserer Produkte (Fette) verwendet werden.

Insbesondere haben wir mit unseren EU-Vorlieferanten Kontakt aufgenommen, von denen wir chemische Stoffe und Zubereitungen beziehen, die wir im Rahmen unseres Produktionsprozesses einsetzen. Bei unseren Prozessen handelt es sich im Wesentlichen um weit verbreitete Verfahren, die in vielen Branchen in hohen Tonnagen angewendet werden. Vor diesem Hintergrund wurde uns von vielen unserer Vorlieferanten signalisiert, dass eine Vorregistrierung bzw. Registrierung der relevanten Stoffe durchgeführt wurde bzw. eine spätere Registrierung erfolgen wird.

Daher können wir aus heutiger Sicht gewährleisten, dass alle setral® Produkte auch zukünftig in gewohnter Qualität und Menge geliefert werden.

Um unsere Aufgaben bezüglich REACh zügig und koordiniert durchführen zu können, haben wir uns mit anderen europäischen Fettproduzenten im ERGTC (European REACh Grease Thickeners Consortium) zusammengeschlossen. 

Ein weiterer Bestandteil von REACh ist die sogenannte Kandidatenliste (SVHC = Substances of Very High Concern). Diese Liste beinhaltet Stoffe, welchen ein besonderes Interesse seitens der ECHA zugeteilt wird. Die Liste der SVHC-Stoffe umfasst derzeit 181 verschiedene Substanzen (aktualisiert am 03.01.2018)  und ist auf den Internetseiten der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) unter: https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table veröffentlicht. Wir haben alle unsere registrierungspflichtige Fettverdicker bei der ECHA registriert.

Unseren Kunden gegenüber unterliegen wir den Informationspflichten nach Art. 33 der REACh-Verordnung, sofern in einem von uns gelieferten Produkt ein sehr besorgniserregender Stoff (SVHC) in einer Massenkonzentration über 0,1 Prozent enthalten ist. Im eigenen Interesse und vor dem Hintergrund einer hohen Liefer- und Produktsicherheit nehmen wir diese Informationspflichten sehr ernst. Den gesetzlichen Vorgaben nach Art. 33 der REACh-Verordnung kommen wir durch die folgende Vorgehensweise nach:

Unsere EU-Lieferanten sind verpflichtet, uns unaufgefordert und ohne Verzögerung zu informieren, sofern in den von ihnen gelieferten Produkten ein SVHC über 0,1 Massenprozent enthalten ist. Sobald wir eine diesbezügliche Information erhalten, geben wir diese nach Art. 33 der REACh-Verordnung unverzüglich an Sie weiter.

Mit allen Nicht-EU-Lieferanten treffen wir gesonderte Vereinbarungen, da sie den REACh-Informationspflichten nicht automatisch unterliegen. Deshalb lassen wir uns von Nicht-EU-Lieferanten schriftlich versichern, dass wir unmittelbar informiert werden, sofern in einem an uns gelieferten Produkt die 0,1 Massenprozentschwelle für einen SVHC-Stoff überschritten wird.

Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen zur Umsetzung der REACh Verordnung in unserem Unternehmen haben, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Gerne können Sie sich an unseren Ansprechpartner für Fragen zu REACh, Hr. Dr. Benedikt Stiasny, wenden. 


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